Die Zitronensäure:

Zitronensäure zum Kochen und Entkalkenzum Kochen und Entkalken

Zitronensäure (wissenschaftlich mit „C“) gibt es in dieser Form schon seit 1784. Entdeckt haben soll sie aber ein arabischer Alchimist schon im 9. Jahrhundert. Ihren Namen hat sie von der Zitrone aus deren Saft sie ursprünglich isoliert wurde. Sie gehört damit zu den Fruchtsäuren. Chemisch gesehen ist Zitronensäure ist eine farblose, wasserlösliche Carbonsäure. In der Pflanzenwelt ist sie die am häufigsten vorkommende Säure. Nebenbei gesagt findet sie sich in nahezu allen Organismen als natürliches Stoffwechselprodukt. Es gibt sie also nicht nur in Früchten sondern auch in Pilzen und Nadelhölzern. Im Zitronensaft ist sie mit etwa 6 Prozent enthalten. Heute wird die Zitronensäure allerdings auf biotechnischem Wege aus zuckerhaltigen Rohstoffen wie Mais oder Melasse gewonnen. Ihre weit verbreitete Anwendung reicht vom Streusalz im Winter bis zur Medizin, da sie die Blutgerinnung verhindert. Im Lebensmittelbereich wird sie vor allem als Säuerungsmittel eingesetzt. Die alte Hausfrauenregel für die Fischzubereitung: Säubern, säuern, salzen beruht auf ihrer Eigenschaft, den Fischgeruch zu mindern, da sie, chemisch gesprochen, biogene Amine in nichtflüchtige Salze umsetzt. Wer hierzu mehr wissen will, dem sei Wikipedia empfohlen. Dort erfahren wir auch dass die Zitronensäure „häufig in Reinigungsmitteln eingesetzt, um den unangenehmen Geruch der Essigreiniger zu vermeiden. Sie wirkt nicht nur durch ihre saure Wirkung kalklösend, sondern auch durch Bildung eines Calcium-Komplexes“. Dazu reicht eine Verdünnung 1 Teil Zitronensäure auf 3 Teilen Wasser. Vorsicht aber bei Gummidichtungen und ähnlichen nichtmetallischen Bestandteilen.

 

'Lukullino - Lebensmittel'

 

'Lukullino - Rezepte'

'Lukullino - Küchengeräte'

'Lukullino - Restaurant-Tipps'

 

 


Seitenanfang