Die Banane: nahrhaft, praktisch, lecker.

Die Banane: nahrhaft, praktisch, lecker.Die Banane, wie wir sie kennen ist die süße Dessert Banane. Sie steht in Deutschland auf der Beliebtheitsskala auf Platz zwei gleich hinter den Äpfeln. Mehr dazu wie immer auf Wikipedia. Bananen sind in der Küche vielseitig zu verwenden, einfach zuzubereiten und vor allem lecker. Durchschnittlich acht Stück werden bei uns pro Kopf und Jahr gegessen. Überwiegend roh aber auch als überbackene Bananen, gekocht, püriert, getrocknet in Müslis, oder in Bananen-Suppen. Der hohen Beliebtheit entspricht die große Importmenge von mehr als 1,25 Millionen Tonnen jährlich. Während die Kochbanane, im rohen Zustand nahezu ungenießbar, in unseren Breitengraden daher auch weniger bekannt geschweige denn beliebt ist.

Lieber fair und bio, am besten beides.

„Unsere“ Bananen kommen überwiegend aus den tropischen bzw. subtropischen Ländern Mittel- und Südamerikas, aber auch aus Asien und einigen pazifischen Ländern. Bananenrepubliken werden allerdings gewisse Länder nicht genannt wegen der Herkunft der Bananen sondern eher wegen der wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse unter denen die Bananen dort produziert werden oder wurden. Vor über einhundert Jahren sind große internationale Unternehmen entstanden, die sich in den Markt dort eingekauft, ihn entwickelt und nach ihren Vorstellungen und Interessen gestaltet haben. Nach Meinung ihrer Kritiker nicht immer zum Vorteil vom Menschen und Umwelt. Vor diesem Hintergrund haben sich einige Alternativen entwickelt. Zum einen die Fairtrade-Bananen, die aus Produktionsverhältnissen kommen, die sich vor allem am Wohl von Mensch und Umwelt in den Produktionsländern orientieren mit gesicherten Mindestpreisen, Mindeststandards im sozialen und arbeitsrechtlichen Bereich wie das Verbot von Kinderarbeit und mehr. Nicht zu verwechseln mit den Bio-Bananen. Diese kommen aus biologischem Anbau ohne chemische Mittel, mit organischer Düngung und vor allem nicht in riesigen Monokulturen sondern in Mischkulturen. Letzteres kann die leichte Ausbreitung von Pflanzenkrankheiten verhindern bzw. einschränken und führt zu gesünderen Lebensbedingungen der Landarbeiter. Beide sind also nicht identisch.

Bananen können glücklich machen.

Bananen enthalten nämlich ähnlich wie Feigen oder Schokolade die Aminosäure Tryptophan, die Mutter des Glückhormons Serotonin. Das Erfolgsgeheimnisse der Banane ist ihre Süße in Verbindung mit der Möglichkeit diesen Glücksbringer so einfach und unkompliziert genießen zu können. Sie ist aber nicht einfach süß, sondern wird es erst auf ihrem Weg von der Ernte bis in unsere Küche. Denn Bananen werden grün geerntet und reifen nach einem genauen Zeitplan während des zehntägigen Schiffstransports, ehe sie hier in den Handel kommen. Es gilt die Faustregel, je gelber desto reifer und aromatischer und sobald sie die ersten braunen Flecken zeigen, haben Bananen ihr aromatisches Maximum erreicht. Und in diesem Zustand ist ihr Glücksfaktor am höchsten.

 

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