Anis

anisDer Anis gehört mit seinen Verwandten Fenchel, Kümmel und Dill zu den Doldenblütlern. Er stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum. Schon 1500 v. Chr. wird Anis in der ägyptischen Heilkunde erwähnt. Mit den Römern kam er über die Alpen, und Karl der Große sorgte für die Verbreitung in den Klostergärten seines Königreiches. Und wieder sind es die ätherischen Öle in den Früchten, die alle wesentlichen Bestandteile enthalten, die für Geschmack und heilende Wirkung sorgen. Nebenbei gesagt, Früchte und nicht Samen. Sind sie gemahlen spielt die Terminologie keine Rolle mehr. Dann beeindruckt nur noch die zarte Süßlichkeit des Anis, die immer etwas an Lakritz erinnert. Denken wir bei Anis vor allem an Weihnachtsplätzchen und Pernod oder Ouzo, so wird er in der vorderasiatischen Küche gerne auch für Fisch, Fleisch oder Gemüse verwendet. Gerade zu Meeresfischen passt Anis ganz ausgezeichnet. Aber sparsam verwenden. Nur so verleiht er den Speisen diesen typischen Hauch an Exotik, den man eher erahnen als durchschmecken sollte. So nach dem Motto, toll, da ist irgendwas drin, wart mal ich hab’s gleich. Dann kommt Kümmel oder Lakritz und Sie sagen Anis und alles sagen genau, sag ich doch. Apropos sagen, man sagte dem Anis schon im Mittelalter nach, er habe heilende Kräfte, insbesondere magenfreundlich sei er und entzündungshemmend. Stimmt sagt die moderne Forschung. Na, darauf einen Ouzo.

 

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