Der Sauerampfer

Der SauerampferDer Sauerampfer ist ein echtes Frühlingskraut mit entsprechend kurzer Saison. Er bietet viel Vitamin C und einiges Eisen. Botanisch gesehen gehört der Sauerampfer zu den Knöterichen und bevorzugt schattige Plätze sowie feuchten Boden. Seine Blätter sind nur frisch zu genießen. Trocknen kann man die zarten Blätter nicht so gut, weil sie dabei ihr Aroma verlieren. Bleibt nur noch das Einfrieren, ist aber auch nicht wirklich zu empfehlen. Also kaufen und am besten noch am gleichen Tag verwerten.

Seinen säuerlichen Geschmack verleiht ihm die Oxalsäure (ebenso wie dem Spinat und dem Rhabarber). Daher Vorsicht: bei Kontakt mit Gusseisen, Silber und Aluminium entsteht ein metallischer Nebengeschmack.

Das Kochen mag der Sauerampfer allerdings nur sehr kurz. Man verwendet ihn in der Regel in der kalten Küche, klein gehackt oder püriert. Perfekt ist er in frischen Frühlingssalaten mit einer Öl-Essig- oder Sahnesauce. Sehr fein macht er sich auch in Dipps oder mit Quark vermischt als Brotaufstrich.

Die Franzosen nehmen ihn gerne zu Omelettes, würzen Sahnesaucen damit oder eine Kartoffelsuppe. Da geben sie ihn allerdings erst ganz zum Schluss dazu, weil er in der heißen Suppe schnell seinen typischen Geschmack verliert. Im übrigen gilt wie bei den meisten frischen Kräutern die alte Küchenregel: lieber mehr als weniger.

 

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