Das Feinsieb

Das FeinsiebEin so feines Sieb? Brauch ich nicht, werden manche sagen.

Na ja, das kann man so und so sehen. Allein schon die Frage, ob das Backmehl zu sieben ist oder nicht, hat schon so manche Beziehungskrise ausgelöst. Klar früher, also als man das Mehl noch in Hanfsäcken bei der Mühle vom alten Fritz in Potsdam abgeholt hat, war das Sieben ein absolutes Muss. Sein Müller war bekanntlich ein fleißiger Mann, aber die Technik war das Problem. Steinchen vom Acker, Abrieb von den Mühlsteinen und auch die Hinterlassenschaften von Mäusen und anderen unerwünschten Gästen waren keine Seltenheit. So gut war die „Alte Zeit“ nämlich nicht.

Heute ist es so, dass überwiegend häusliche Backherren ihr Mehl noch sieben. Sie schaffen ja bekanntlich keine Backwaren sondern Kunstwerke. In Backfrauenkreisen hat sich aber herumgesprochen, dass das Sieben Zeit kosten und wenig bringt, also nicht mehr nötig ist. Aber keine Regel ohne Ausnahme: Für Biskuit-Teig kann, Betonung auf „kann“, das Mehl sehr wohl noch gesiebt werden. Da das gesiebte Mehl zusätzlich Luft an den Teig abgibt.

Mal abgesehen vom Mehl. So ein Sieb ist auch super geeignet, um eine Broccoli-Creme herzustellen. Dazu einfach das weich gekochte Gemüse mit dem Schneebesen durch das Sieb wieder in den Topf streichen. Etwas Sahne oder ein großes Stück „gute Butter“ zugeben, kurz aufkochen und fertig ist eine wunderbar samtige Gemüsesuppe. Moment! Vor dem Servieren noch abschmecken: Pfeffer, Salz, Muskatnuss, Zitronensaft usw., usw.

 

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