Das Küchengarn

Das FeinsiebIn jeder Küche gibt es Dinge, die man nicht jeden Tag braucht. Aber wenn man sie mal braucht, ist es gut, sie zu haben. Dazu gehört auch das Küchengarn. Man bekommt es in jedem, wie heißt es doch so schön, gut sortierten Fachhandel.

Leute, die nicht mehr wissen, was das ist, versuchen es im Internet, um sich dann lauthals zu beschweren, daß der Fachhandel ausstirbt und die Autobahnen so verstopft sind.

Lebensmittelgerecht muss es sein, das Küchengarn, nicht zu dick und trotzdem fest genug, damit es sich gut binden lässt. Zum Beispiel wenn Sie einen Tafelspitz an der Schnur machen wollen. Ein Kochlöffel wird waagerecht über den Topf gelegt und daran hängt an der Schnur der Tafelspitz in der siedenden Brühe. Natürlich freut sich auch die Kohlroulade auf eine engere Beziehung zum Küchengarn. Genau so wie das Huhn im Römertopf, dessen Füße sich damit gut binden lassen. Vom Lachs im Wirsingmantel ganz zu schweigen. Oder man bindet ein Sträußchen mit verschiedenen Küchenkräutern aus dem Garten für die Suppe oder den Risotto. Der Vorteil hierbei: man muss die Kräuter hinterher nicht einzeln aus dem Topf fischen, sondern zieht den ganzen Strauß am Faden auf einmal heraus. Fortgeschrittene binden damit auch ihren Rollbraten oder die gefüllte Kalbsschulter. Ihr Metzger zeigt Ihnen sicher gern, wie es geht.
Na ja und dann: Übung macht den Meister.

 

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