Die Küchenrolle

KüchenrolleMeine Großmutter hätte gesagt, warum haben die sowas nicht schon zu meiner Zeit erfunden! Und dann der Küchenrolle voll Anerkennung einen Ehrenplatz in ihrer kleinen Dorfschulehrer-Küche zugewiesen. Ja die gute alte Zeit, war doch nicht immer nur gut, oft sogar mühsam. Die angesprochene Papierrolle ist wie ihre Verwandte das Toilettenpapier eigentlich unverzichtbar geworden. Man braucht und gebraucht sie, ohne darüber nachzudenken und wehe, wenn sie mal nicht da ist, oder gar bis auf ein einziges letztes Blatt aufgebraucht. Als solch stiller kleiner Helfer hat die Küchenrolle wirklich ein paar anerkennende Worte und einen Applaus verdient, warum nicht gleich den Küchen-Bambi. Auf die Dankesrede bin ich gespannt. Wie dem auch sei, für mich gehört sie unbedingt zum Zeug zum Kochen dazu und zwar ohne Wenn und Aber. Deswegen jetzt auch kein Wort über die für sie gestorbenen Bäume, wenigstens haben wir das Thema erwähnt. Seufz! Absatz. Wenn man ausgelassenen Speck entfetten will, man braucht ihn zu Beispiel für Risotto carbonara oder die entsprechenden Spaghetti, dann also ist sie unentbehrlich, die Küchenrolle. Ohne mit der Faser zu zucken saugt sie das überflüssige Fett auf und gibt uns nur den schönen krossen Speck zurück. Und dann wandert sie nach getaner Tat gehorsam in den Abfallbehälter. Einfach prima. Bleibt nur die Frage: wie hat meine Oma das früher gemacht? Antwort: Gar nicht, weil der Opa vom Speck das Fett am liebsten hatte. Es waren eben andere Zeiten.

 

'Lukullino - Küchengeräte'

 

'Lukullino - Rezepte'

'Lukullino - Lebensmittel'

'Lukullino - Restaurant-Tipps'

 

 


Seitenanfang