Gratin dauphinois

Die Französische Bistro-Küche Teil 1

Kartoffel GratinDas glückliche Österreich war ja bemüht durchs Heiraten Ruhm und Ehre zu gewinnen. Unsere westlichen Nachbarn jenseits des Rheins haben den Akzent lieber auf ihre Küche gelegt. Dort hat sich nicht zuletzt seit Legenden wie Paul Bocuse unendlich viel getan. Kein Teller ist auf dem anderen geblieben. Bis auf einen Bereich der französischen Küche, der sich ähnlich wie die Bewohner eines kleinen gallischen Dorfes zur Zeit der Römer allen Neuerungen widersetzt hat: die klassische Bistro-Küche. Ihr werden wir uns hier in den nächsten Monaten in loser Folge immer wieder mal zuwenden.

Es müssen aber nicht immer Hirn, Zunge oder Nieren sein. Drüben echte Delikatessen, hüben eher weniger in Metzgereien geschweige auf den Tellern zu finden. Fangen wir mit einem unverfänglichen Gericht an. Ebenso einfach wie delikat kommt die Kartoffel als Gratin dauphinois daher. Aus der Dauphine, jener Gegend in Südost-Frankreich zwischen Rhône und Italien. Leichter zu machen als für der Sprache Unkundigen auszusprechen (dofinoa).

Allons-y:

800 gr mehlig kochende Kartoffeln
20 cl Milch
0,25 Liter Crème fraîche, Sahne geht auch
1 neue Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss,
1 ofenfeste Keramikform

Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Knoblauchzehe pellen, und mit der Gabel mit etwas Salz breiartig zerdrücken, mit den übrigen Zutaten mischen. Form gut Buttern. Kartoffelscheiben überlappend in mehreren Schichten einlegen. Die Flüssigkeit angießen bis die Kartoffeln leicht bedeckt sind. Im vorgeheizten Ofen bei maximal mittlerer Hitze eine Stunde backen.

Voilà, bon appétit. Ideal zur Lammkeule, zur Entenbrust oder einfach zum Vergnügen am guten Essen.

 

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