Gestatten Butt, Weißer Heilbutt!

Die Familie derer von Butt ist recht weit verzweigt und vielseitig.

Weißer Heilbutt

Und sie ist, zumindest was die Namensgebung betrifft, von Missverständnissen nicht ganz frei. So gehört der Weiße Heilbutt, um den es hier geht, gar nicht dazu. Da hilft auch der Name nichts. Er ist zwar ein Plattfisch mit beiden Augen auf einer Seite, aber seine Familie sind die Schollen. Und da ist er wiederum einer der ganz Großen.

Bis zu 350 Kilo kann so ein fünfzig Jahre alter Artgenosse auf die Waage bringen. Verwandt ist er mit dem Schwarzen Heilbutt, der bei uns aber in erster Linie geräuchert Auftritt, was seinem hohen Fettgehalt eher entspricht. Nur kurz erwähnen wollen wir hier noch die Butts aus Nord- und Ostsee und andere Schollen. Aber zurück zum großen Weißen. Seine Heimat ist der kalte, salzreiche Nordatlantik. Dort ernährt er sich als echter Seeräuber von anderen Fischen wie Dorsch, Schellfisch, Rotbarsch aber auch kleine Haie. Für seinen Namen gibt es unterschiedliche Erklärungen. Überzeugend ist der Bezug auf die helle Unterseite. Unzweifelhaft gehört er zu den Edelfischen.

Sein Fleisch ist äußerst zart und wohlschmeckend, besonders im Herbst und Winter. Auch für Grätenmuffel kein Problem. Kenner mögen ihn am liebsten kurz gedünstet oder gleich im Dampf gegart, etwas Zitrone, Salz ein paar Kräuter, fertig.

Guten Appetit.

 

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