Polenta mit Paprikasalat

Polenta mit PaprikasalatDieser Maisgrieß, genannt Polenta, ist für den Norden Italiens, das, was die Spaghetti für den Süden sind. Es soll in der Lombardei sogar Menschen geben, die nicht wissen, wie man Spaghetti isst. Wie dem auch sei, Polenta ist immer ein Genuss und leicht zu machen. Also heute zumindest. Früher, ja da wurde sie in einem Kupferkessel über dem Feuer stundenlang mit einem großen Holzlöffel gerührt von der Nonna, der Oma. Damals war sie Grundnahrungsmittel der ärmeren Schichten und wurde oft sogar schon morgens zum Frühstück gegessen. Das war’s dann aber auch bis abends, dann gab es wieder Polenta. So viel zur der guten alten Zeit. Das folgende Rezept ist eher eine kleine Abwechslung, ganz vegetarisch übrigens.

Für 2 Personen: 100 gr. Maisgrieß, 400 ml kochendes gesalzenes Wasser, 1 Zwiebel, 1 Paprikaschote, Olivenöl, Zitrone, Salz und Pfeffer. Die Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Paprikaschote waschen, halbieren, Kerne entfernen und die Hälften in gerechte Stücke schneiden. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin braten, bis sie gar sind. Zur Seite stellen. Paprikastücke mit Öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer anmachen. Das Wasser aufkochen und Polenta unter Rühren einrieseln lassen. Sobald die Masse anfängt dicklich zu werden auf kleine Flamme schalten und weiterrühren. Der Brei sollten nach Möglichkeit keine Blasen werfen, sondern knapp unter dem Siedepunkt gar ziehen. Vorsicht vor spritzender Polenta, denn sie kann vulkanmäßige Eruptionen machen, die äußerst schmerzhaft im Gesicht kleben bleiben. Das nennt man dann Anfängerpech. Also lieber einfach die Hitze so weit herunter regeln, dass das nicht passiert. Nun etwa 20 Minuten immer wieder mal rühren, damit sich nichts am Boden ansetzt. Wird die Masse zu fest, etwas kochendes Wasser nachgießen und unterrühren. Bei der Garprobe sollte die Polenta dann weich sein und die feinen Grießkörnchen keinen Biss mehr haben. Dann sofort servieren. Dazu Polenta auf die Teller geben, die gebratenen Zwiebeln oben drauf und Paprika drum herum verteilen. Oder ganz anders anrichten. Wer mag, kann auch vor dem Servieren noch ein Stück Butter unterrühren und geriebenen Parmesan einarbeiten, ähnlich, wie man das auch beim Risotto macht. Das ist ja erst der Anfang, der Fantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt.
Guten Appetit.

 

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