Skrei im Speckmantel gebraten

Kurz und gut: Skrei im Speckmantel gebratenDer Skrei ist bekanntlich die kulinarische Sensation Norwegens im Winter. Eigentlich ist er ein Kabeljau, aber ein ganz besonderer. Jeden Winter schwimmt er von der Barents-See Richtung Lofoten., wo ihn die norwegischen Fischer dann Anfang Januar bereits sehnsüchtig erwarten. Er wird übrigens nicht in Schleppnetzen gefangen sondern geangelt mit Hilfe langer Leinen, an denen die einzelnen Angelhaken hängen. Und die Fangzeit ist auf wenige Wochen begrenzt, um den Fischbestand zu schonen.

Für Kenner ist der Skrei das Nonplusultra überhaupt, weil er ein einzigartiges festes, weißes Fleisch mit einem ganz eigenen Aroma hat. Im Speckmantel gebraten kommt seine kulinarische Klasse sehr schön zu Geltung.

Pro Person aus dem dicken Rückenstück zwei oder gern auch drei Scheiben ohne Bauchlappen von drei cm Dicke. Die Fischstücke nicht würzen oder salzen, das macht schon der Speck. Es reicht, nur mit einem Baumwolltuch oder mit ein paar Blatt von Küchenrolle trocken zu tupfen. Die einzelnen Stücke mit sehr dünn geschnittenem mageren Speck umwickeln, so dass die Enden auf der Oberseite leicht überlappen. Evtl. die Speckscheiben vorher auf Maß zuschneiden. Nun die einzelnen Stücke auf der Oberseite in heißem Öl bei mittlerer Hitze 3 Minuten braten, wenden und auf der Unterseite ebenfalls 3 Minuten. Pfanne vom Herd nehmen und den Fisch noch etwas nachgaren lassen. Der Fisch sollte wie immer innen warm sein, nicht mehr glasig aber noch nicht fest. Dazu als Zwischengang etwas Salat oder eine Auswahl von gedünsteten Gemüsen nach Wahl.

Guten Appetit!

 

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