Kürbiseintopf

KürbiseintopfÜber den Kürbis lässt sich viel erzählen. Das lassen wir jetzt mal alles beiseite. Und wenden uns vielmehr der Tatsache zu, dass man ihn auch essen kann. Auch wenn ein berühmter Esschreiber aus dem süddeutschen Raum ihn im wahrsten Sinne des Wortes keines Wortes für würdig erachtet, rein kulinarisch gesehen. Eins stimmt allerdings, er gehört weniger in die gehobene Sterneküche, sondern fühlt sich deutlich wohler in der klassisch-ländlichen Welt des Essens. Deftig, kräftig, reichlich kann im übrigen auch sehr sehr gut sein. Denn auch hier geht das Prinzip Klasse statt Masse. Machen wir also mal eine vegetarische Kürbissuppe mit Kürbis und allerlei sonstigen Gemüsen. Für vier Personen brauchen wir dazu:

1 mittleren Hokkaido Kürbis,
1 oder 2 Stangen Lauch mit viel Weiß und wenig Grün,
5 halbmehlige Kartoffeln,
2 Äpfel,
1 Viertel-Stück Sellerieknolle,
2-3 Möhren,
2 Zwiebeln und zwei Knoblauchzehen.
Dann Olivenöl, Salz, Pfeffer, 1 Zitrone, frische Kräuter wie Rosmarin, Salbei, Majoran, Petersilie, 1 Prise Kreuzkümmel frisch aus dem Mörser.

Kürbis gründlich waschen (schälen ist nicht nötig), vierteln, mit dem Suppenlöffel entkernen und in 1-2 cm große Würfel schneiden. Das übrige Gemüse ebenfalls klein schneiden. Gehackte Zwiebeln in Öl anbraten, Lauch und Knoblauch dazugeben, salzen und pfeffern. Alles weitere Gemüse zugeben, mischen und kräftig anschwitzen. Mit heißem Wasser aufgießen bis alles knapp bedeckt ist. Kräuter zufügen, dazu am besten zu einem kleinen Strauß mit Küchengarn zusammenbinden. Aufkochen und auf kleiner Flamme ca. 30 Minuten gar kochen. Jetzt eine Scheibe von der Zitrone zugeben, ebenso den Kreuzkümmel und beides 5 Minuten mitziehen lassen. Noch mal abschmecken, fertig. Wenn es nicht ganz so vegetarisch werden soll, empfiehlt es sich, noch etliche Wurstscheiben zum Schluss in die köchelnde Suppe zu geben und ein paar Minuten erwärmen zu lassen. Natürlich kann man auch beim Servieren, dazu vorher Kräuterbund und Zitronenscheibe entfernen, noch geriebenen Grana Padano drüber streuen, und 2 El Olivenöl oben drauf geben, Das ist dann was für die italienischen Momente im Leben. Dazu Baguette, das wär dann ein französicher Moment oder ganz italienisch: ein helles Landbrot in dicke Scheiben geschnitten.

Buon appetito!

 

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