Winterpesto

von Rucula und Walnüssen

rucula-walnuesseWenn der Basilikum sich in die Winterpause verabschiedet hat, beginnt eine trostlose Zeit für Feinschmecker, wie sie in ihrer ganzen Tristesse nur echte Fussballfans nachfühlen können. Deshalb hier ein Vorschlag, der helfen kann, die schweren Wochen zu überstehen. Versuchen Sie es doch einfach mal mit Winterpesto. Im Grunde das Gleiche wie Pesto nach Genueser Art, nur ganz anders, eben winterlicher. Für modisch interessierte Pesto-Liebhaber sei übrigens angemerkt, dass die Jeans, die sie in der Küche tragen, ebenfalls aus Genua (ital. Genova, von wo es für sprachbegabte Amerikaner zu "Jeans" nicht weit ist) stammt. Weil es nämlich verboten war, besagten Stoff in Ballen nach Amerika zu transportieren, wurde er einfach in Form von Hosen gehandelt, oder so ähnlich.

Aber zurück zum Winterpesto. Für 2 Portionen: 1 Knoblauchzehe, 2 El gehackte Walnüsse, 1 Tasse gehackten Rucula, Olivenöl, 2 El geriebenen Grana Padano. Das ist der Käse aus der Emilia in der norditalienischen Poebene, der kleine Bruder des Peccorino. Übrigens bei weitem nicht so teuer und fast genauso lecker.

Ein schmales hohes Gefäß zum Zerkleinern der Zutaten mit dem Pürierstab, Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Bis auf den Käse, denn der kommt später, alles mit dem Pürierstab sehr fein zerkleinern. Dabei nach und nach Olivenöl zugießen. Bis eine feine cremige Masse entsteht. Die Menge der einzelnen Zutaten können Sie übrigens nach Geschmack beliebig verändern, wenn Sie den Bogen einmal heraushaben. Statt Walnüsse gehen auch Mandeln, statt Rucula geht auch Feldsalat. Zum Schluss den Käse unterrühren, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken, fertig. Geht gut zu Nudeln, über Pellkartoffel, Kartoffelsalat oder als Brotaufstrich. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf.

Guten Appetit!

 

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