Wakame Algen:

Japanisch, praktisch, lecker

Wakame AlgenWie wär es denn mal mit einem Gäbelchen Kalium, Eisen, Magnesium, Kalzium, Phosphor. Dazu ein Löffelchen Vitamine, überwiegend aus der beliebten Gruppe B. Obendrauf reichlich Aminosäuren wie Valin, Alanin, Aspartin und dann noch ordentlich Ballaststoffe und eine gute Prise Jod! Nein danke sagen Sie, wir essen nichts aus dem Labor.

Na gut, dann schlagen wir vor, das ganze frisch aus dem Meer zu nehmen. Als Wakame. Unglaublich aber wahr, so heißen sie. Die kleinen grünen Algen aus Japan. Echte Alleskönner, die es wunderbar in sich haben. Erstaunlich dass daneben auch noch so viel Platz für guten Geschmack ist. Den bieten sie nämlich zusätzlich, sozusagen als Appetitanregung. Ihre Heimat ist das Meer rund um die japanische Insel Hokaido. Dort wachsen sie zwischen Herbst und Frühsommer. Sie sind eine einjährige federartige Tangart und gehören zur Familie der Braunalgen. Inzwischen gibt es sie wegen der zunehmenden Beliebtheit in europäischen Feinschmeckerkreisen auch in der Betragne. Bis zu 100.000 Tonnen werden jährlich geerntet. Man kann sie übrigens nicht nur essen. Die Kosmetik weiß ihre Wirkung ebenfalls sehr zu schätzen. Ihre die Hautzellen stimulierenden Eigenschaften und gute Verträglichkeit wirkt gegen Rötungen und Juckreize. Sie besitzen antibakterielle Eigenschaften, fördern den Stoffwechsel und steigern die Abwehrkräfte. Aber das ist dem wahren Genießer ja eigentlich egal. Der erfreut sich an ihrem zarten aromatischen Geschmack, leicht an Austern erinnernd. Eingelegt in Salz mit Sesamkörnern einfach pur, oder im Salat zum Beispiel. Und das beste, Sie müssen nicht extra japanisch lernen, sagen Sie einfach: Wakame, bitte.

Guten Appetit.

 

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